Joaquim Evers

Zwei zueinander gedrehte Marmorskulpturen

Die Skulpturen des Bildhauers Joaquim Evers fallen durch ihre außergewöhnliche Eleganz und die Opulenz ihrer Materialien auf. Harmonische Formen verdichten sich in vollkommener Einheit und absolutem Gleichgewicht. Die nicht-figurativen Arbeiten aus Marmor, Granit, oder Sedimentgestein, wie Kalkstein oder Gneiss, haben eine besondere poetische Kraft. Die massiven Steinskulpturen vermitteln den Eindruck schwereloser Leichtigkeit. Ihre glatten, samtigen Oberflächen wecken ein taktiles Begehren. An anderen Seiten sind sie derart rau und scharfkantig bearbeitet, dass sie über die Härte des Steins hinaus auf eine unbeherrschte Größe weisen. Diese schwingt als das untrennbare Gegenüber von Ruhe und Harmonie in den – oft als Doppel konzipierten – Arbeiten Evers untergründig mit.

Joaquim Evers wurde 1969 in Hamburg geboren. Nach dem Abschluss der Bildhauerschule in Freiburg und Müllheim in der Schweiz eröffnete er bereits 1996 ein Atelier in Lausanne. Seit 2010 ist er außerdem in Carrara, Italien als Bildhauer tätig. Evers Arbeiten wurden – und werden – von Galerien in Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz in zahlreichen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen gezeigt.

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